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Hast du einen Berater und einen Betreuer gehabt?
Im Buch von Jasmuheen stehen hierzu auch widersprüchliche Angaben In der Anleitung zum 21-Tage-Prozess steht,  dass man einen Berater und Betreuer unbedingt bräuchte.  Dann steht eine Seite davor von Jasmuheen selbst geschrieben: „Wenn man glaubt, dass man noch jemanden braucht, ist man noch nicht reif für den Prozess“. Das hatte mir aus der Seele gesprochen! Ich habe 13 Jahre lang den Prozess in mir reifen lassen. Die ersten 7 Tage sind die natürliche mentale Sperre, die man nicht überwinden kann, wenn man noch nicht reif für den Prozess ist.
Also ich hatte keinen Berater, aber diverse Leute gesprochen, die den Prozess bereits durchlaufen hatten. Das, was mir am meisten geholfen hat, vor, während und nach dem Prozess, waren und sind die Satsangs mit Samarpan. Ich sehe auch keinen Unterschied zwischen Lichtnahrung und Satsang.
Einen Betreuer zu haben, der nach einem schaut und sich um das leibliche Wohl kümmert, ist sehr hilfreich. An dieser Stelle an meine Betreuerin: „Ich bin dir zutiefst dankbar für deine Unterstützung“.

Hörst du regelmäßig die Meditation zur Zellprogrammierung auf Lichtnahrung?
Ich kenne diese Meditation und ich habe sie mir nur einmal vor fünf Jahren angehört bzw. angeschaut, weil ich sie mir als VHS-Video gekauft hatte.
Das geht in Richtung Affirmationen, bzw. ist eine. In meinem letzten Newsletter hatte ich auch über die negative Wirkung von Affirmationen gesprochen.
Hier sage ich es noch einmal ganz klar: Es ist nicht notwendig, eher schädlich, irgendwelche Affirmationen zu verwenden. Sie sollen etwas suggerieren, entweder mit dem Hintergrund, etwas anders haben zu wollen als es ist, oder um einen tieferen Glauben zu finden, für das, was ich vorhabe. Also werden die Zweifel, die wohl da sein müssen, damit überspielt, weil: „Wer sich sicher ist, wird sich nicht damit beschäftigen.“
Fakt ist, dass jeder Mensch, genau wie alle anderen Lebewesen, aus „Prana“ heraus gelebt wird. Jeder Mensch ist ebenso die Quelle der Lebensenergie (Prana, Chi, Licht, Liebe, Selbst, Atman oder wie auch immer du es nennen willst) selbst.
Das heißt, um eine bekannte Metapher zu verwenden: Was willst du einem Fisch sagen, der im Fluss schwimmt und die ganze Zeit jammert, er wäre durstig?

Was denkst Du über die Unsterblichkeit des Körpers? Spirituelle Lehrer, wie Eckhart Tolle oder Samarpan sagen, dass unser Körper vergänglich ist. Jasmuheen schreibt jedoch, dass der Körper unsterblich gemacht werden kann.
Nun, das ist eine sehr philosophische Frage. Offensichtlich ist es ja so, dass der Körper nach achtzig, vielleicht neunzig Jahren gehen wird. So ist jedenfalls die Lebenserwartung in Deutschland. Von den Pionieren der natürlichen Ernährung weiß man, dass die natürliche Lebenserwartung bei ungefähr 120 Jahren liegt. (Quelle: Franz Konz, Dr. N. Walker, u.a.) Und aus der vedischen Tradition heraus gibt es Jogis, die durch asketische Lebensweisen und Lichtnahrung oder sattvische Ernährung – das sind Speisen, die die Gesundheit von Körper und Geist fördern, naturbelassen sind und besonders viel Lebenskraft enthalten – noch älter werden können. Und dennoch ist der Körper nicht unsterblich. Der physische Körper ist nicht unsterblich. Wäre es so, würde das den Naturgesetzen widersprechen.
Hier muss unterschieden werden zwischen dem physischen Körper und dem Wesen eines Menschen.
Ich glaube, dass hier die Verwirrung geschieht und dass Jasmuheen das auch so meint. Es kann, sei es nun durch Erfahrungen, die die Lichternährung mit sich bringt, oder durch Selbstergründung, wie es von spirituellen Lehrern empfohlen wird, ganz klar erkannt werden, dass das, was als Lebendigkeit aus den Augen eines jeden Lebewesens strahlt, unsterblich ist. Und wenn erkannt ist, dass es das ist, was ich bin, dann bin ich unsterblich.

Während meines Lichtnahrungsprozesses war mir offensichtlich geworden, dass ich nicht mein Körper bin und unabhängig vom physischen Körper existiere.

Wird das Leben plötzlich viel einfacher nachdem man den 21-Tage Prozess durchlaufen hat? Wird die innere Stimme viel deutlicher?
Ich kann nicht sagen, dass das Leben einfacher oder schwerer wird nach den 21 Tagen. Ich würde vielleicht sagen, es wird intensiver. Am Leben bzw. an den Lebenssituationen ändert sich nicht viel. Alle „Probleme“, „Sorgen“, „Sehnsüchte“ und „Wünsche“ bleiben die gleichen. Nur ist es klarer zu durchschauen, dass dies reine Luftblasen des Verstandes sind, die, wenn sie von mir Aufmerksamkeit bekommen, zu fürchterlichen Dämonen werden. Schenke ich ihnen keine Aufmerksamkeit zerplatzen sie, wie es Seifenblasen eben tun nach sehr kurzer Zeit.
Dem Konzept von „auf die innere Stimme hören“ schenke ich mittlerweile ebenfalls keine Beachtung mehr.  Es implementiert doch, dass es da jemanden gäbe, der die Wahl hat. Das Leben wie es ist, ist die innere Stimme. Klar gibt es Anziehungen in die eine oder andere Richtung. Und Abstoßung. Nur zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass vieles, das mich anzieht in seiner Essenz sehr substanzlos ist. Nur wenn ich ein warmes Herz empfinde ohne irgendwelche selbstsüchtigen Interessen dahinter, und da schließt das eine das andere aus, dann ist es rein und Liebe.


11 Antworten auf Fragen Antworten

  1. Eva sagt:

    Was denkst Du über die Unsterblichkeit des Körpers? Eckhart Tolle&Samarpan sagen, dass unser Körper vergänglich ist. Jasmuheen schreibt jedoch, dass der Körper unsterblich gemacht werden kann.

    Wie und wo hast Du Leute gefunden, die den 21-Tage Prozess durchlaufen haben?

    Lebst Du jetzt nur von Prana oder isst Du wieder was?

    Hast Du manchmal Hunger oder Gelüste oder sind die verschwunden?

    Wie fühlst Du Dich zur Zeit?

    Wird das Leben plötzlich viel einfacher nachdem man den 21-Tage Prozess durchlaufen hat? Wird die innere Stimme viel deutlicher?

  2. Alexander sagt:

    Liebe Eva,
    danke für deine vielen Fragen…
    allerdings hätte ich gerne etwas über deine Motivation zu dem Thema gewusst, so dass ich nachempfinden kann was dich bewegt.
    Grüße
    Alexander

    PS: Hier ein paar Anmerkungen zu deinen Fragen

    @Wie und wo hast Du Leute gefunden, die den 21-Tage Prozess durchlaufen haben?
    Ich habe noch nie jemanden gesucht. Wenn die Zeit reif ist und etwas sein soll dann zeigt sich es. Und so habe ich – wie unter „Vorbereitung“ beschrieben – auf einmal mehrere Leute kennengelernt. Ich habe auch noch nie eine Freundin gesucht. Entweder ist ein da, oder nicht. Ich sehe da keinen Unterschied.

    @Lebst Du jetzt nur von Prana oder isst Du wieder was?
    Um diese Frage adäquat beantworten zu können, dafür werde ich zu gegebener Zeit einen ausführlichen Unterartikel mit Titel „Heilung des inneren Kindes nach dem Lichtnahrungsprozess“ schreiben. Rein faktisch ist es so, dass ich gleich nach dem Prozess angefangen habe das eine oder andere auszuprobieren. Und heute eine nicht strenge Rohkosternährung praktiziere. Heißt ich esse auch gekochtes Gemüse, trinke Getreidekaffee mit Hafer- oder Reismilch. Allerdings vertrage ich weiterhin viele Sachen nicht. Daran hat sich nichts geändert. Es ist sogar sensitiver geworden. Und natürlich lebe ich jetzt nur von Prana, sonst könnte ich das hier nicht schreiben 😉

  3. Eva sagt:

    Motivation? wie meinst Du das? Die Bücher von Jasmuheen habe ich schon vor Jahren gelesen ( und ich lese sie immer wieder)und das Thema interessiert mich einfach :-)

  4. Eva sagt:

    Danke für die Antworten :-)

    Es interessiert mich wie Du über die Unsterblichkeit des Körpers denkst. Das verwirrt mich immer wieder in ihren Büchern….wahrscheinlich kann man mit dem Verstand eher nicht alles begreifen. Und ich möchte es unbedingt verstehen!
    Und was ist mit der inneren Stimme,- wird sie nach dem 21-Tage Prozess viel deutlicher?

    Das ist halt das was ich nicht verstehe: man durchläuft den 21-Tage Prozess und fängt dann wieder an, zu essen. Jasmuheen schreibt auch, dass sie gerne manchmal etwas zu sich nimmt….und dass die Puristen kein Vertrauen haben, sonst würden sie nicht nur RK essen (frei zitiert nach Jasmuheen)
    Ich versuche das ganze schon seit Jahren zu begreifen und finde das Thema sehr spannend. Ich habe noch SEHR viel zu lernen.

  5. Alexander sagt:

    Es ist genau wie du schreibst. Mit dem Verstand ist es nicht zu erfassen. Aber du kannst es erfassen, wenn du den Verstand aus dem Spiel lässt. Die Antwort liegt im Nicht-Verstehen, im Nicht-Wissen.
    Was passiert wenn du dem Gedanken „Und ich möchte es unbedingt verstehen!“ keine Aufmerksamkeit schenkst…?

  6. Eva sagt:

    Dann passiert….nichts.

  7. Alexander sagt:

    Nichts – Leere – Stille
    Die Unendlichkeit des Universums

    Die Leere ist der Kelch, im dem alles Leben erscheint.
    Man könnte auch sagen: Das Nichts ist die Quelle des Lebens,
    also auch die Quelle von Prana, unserer wahren Ernährung.

    Der Verstand jedoch vermeidet die Leere. Es ist sein Todfeind.
    Deswegen versucht er mehr zu wollen, verstehen zu wollen oder es als falsch darzustellen. „Der Verstand bekommt nie genug. Er ist unersättlich.“ (Samarpan)
    Osho’s Statement dazu ist: „Drop the question!“

    Also mein Tipp: Gib dem „nichts“, den Pausen zwischen Worten und Gedanken mehr Aufmerksamkeit und du wirst sehen, dort liegt die Freiheit, der Friede, das bedingungslose Glück.

  8. Eva sagt:

    Oh, danke für die Antworten! Die muß ich überlesen haben. :-)
    Ich dachte, dass der Sinn des 21 Tage Prozesses ein Nahrungsfreies Leben ist….viele kehren jedoch wieder zurück,-warum ist das so? Oder hast Du es nie beabsichtigt, ohne (materielle) Nahrung zu leben?

  9. Matthias sagt:

    Nach dem Film von Straubinger setzte ich mich mit den Argumenten der Skeptiker auseinander. Eines der gewichtigsten ist der Gewichtsverlust, der im kontrollierten Experiment bei Jasmuheen, Werner und Jani auftrat.

    Meine Vermutung, die sich derzeit zur Gewissheit verdichtet, ist, dass für Prana-Ernährung trivialerweise ausreichend Prana/Qi von hoher Qualität vorhanden sein muss. Die Experimente fanden jedoch statt in Krankenhäusern, also Stahlbeton-Hüllen gefüllt mit Elektrosmog und schlechten Gedanken, abgeschnitten von der Natur. Nach den Angaben von Fostac fällt das verfügbare Qi unter solchen Bedingungen auf < 20% des Wertes in freier Natur ab.

    Hast du als Praktiker Einsichten dazu? Kannst du das bestätigen?

  10. Alexander sagt:

    Danke für diesen fundierten Kommentar! Es freut mich, dass du dich so ernsthaft mit der Materie beschäftigst.
    Grundsätzlich kann ich deine Ausführungen aus meiner Erfahrung heraus bestätigen. Ich sehe nur einen elementaren Fehler im Ansatz der Skepsis.
    Wir gehen vom Standpunkt des menschlichen Körpers als dem Erfahrungsraum aus. Meine Erfahrung zeigt aber, dass der Erfahrungsraum selbst nichts mit dem physischen Körper zu tun hat, sondern die Energie (das „Prana“) oder das Bewusstsein ist. Leider kann ich es nicht verständlicher erklären. Deswegen scheint es nur so, dass es in sauberer Natur leichter ist Nahrungslos zu leben. Meine Bewusstseins-Forschungen laufen noch, stehen vielleicht auch noch am Anfang… ich weiß es nicht. Meine Erfahrung zeigt, dass die Ausrichtung des Bewusstseins den Wert „des verfügbaren Qi“ maßgeblich beeinflusst und es demnach nicht in erster Linie von den Umwelt-Bedingungen abhängt.

  11. Vera sagt:

    Hallo Alexander,

    ich habe mich entschlossen den 21 Tage Prozeß dieses Jahr zu durchlaufen. Ich freue mich sehr darauf und weiß einfach, dass es für mich jetzt stimmig und dran ist.
    Eine Frage ist mir allerdings nach eingehender Beschäftigung geblieben, vielleicht kannst Du da helfen.
    Ich habe es so verstanden, dass man, wenn man durch Prana ernährt wird auch nicht mehr trinken muss, wie es ja Pralad Jani und Zinaida Baranova leben. (Und wenn man es doch tut, eben aus Genuss oder Geselligkeit weiterhin trinkt). Ich verstehe nicht ganz, warum man dann nach den ersten 7 Tagen wieder anfängt zu trinken und es vielfach so beschrieben wird, dass dieses erste Trinken herbeigesehnt wird oder als sehr besonders erlebt wird.

    Würde mich freuen, wenn Du mir Deine Gedanken dazu mitteilen würdest.
    LG
    Vera

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