„Man muss härter sein als ich“

Der Freitod von Nationaltorhüter Robert Enke hat die auf Leistung und Erfolg fixierte (Sport-)Welt erschüttert. Nur leicht wohl, weil schon wieder der Trott des „höher-schneller-besser“ alle Schwachstellen zu überspielen scheint. Vergessen und Verdrängen sind eben gute Strategien.
Dabei sind wir doch alle im freien Fall und es ist nur eine Frage von Stunden, Monaten oder wenigen Jahren, wann dieser Körper unten aufschlägt. Dann ist das sog. „ich“ platt und weg – und alle Mühe war umsonst. Aber auch  das gibt Grund zum Glücklichsein. Mir gefällt, dass gerade auch Sportprofis durch ihr Scheitern lernen, hinter die Fassade zu blicken. Deswegen hier als Link eine Leseempfehlung mit dem Titel „Man muss härter sein als ich“:

Das Interview mit Sebastian Deisler aus der „Zeit“ vom 5. Oktober 2009 hier lesen.

Über ihn ist auch das Buch „Zurück ins Leben“ erschienen.

Ach ja, und da gibt es ja noch den ehemals magersüchtigen Kometen des deutschen Skispringens Sven Hannawald. Zu seiner Hoch-Zeit hatten die Mädchen mehr gekreischt, als bei den Beatles zu deren besten Zeiten. Aber, wie der Titel des Artikels aussagt, nützt das wenig und ändert nichts am Wesentlichen. „Die große Leere im Leben des Sven Hannawald“ Diesen Beitrag  finde ich genau so hohl und leer wie sein Titel. Da lohnt sich das Lesen nur, wenn man sich für den Boulevard interessiert.

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